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Aktuelles

Nächster Info-Abend: „Ganzheitliche Betrachtung von chron. Krankheiten und Störungen – eine Anleitung zur Selbstheilung“  17.09.19

Der diesjähr. Kristallkongress (Programm) fand am 30. und 31. März  im Waitzinger Keller in Miesbach statt. Das Programm und auch das Abstract zu meinem Vortrag finden Sie hier Kristallkongress 

Die 5 Elemente (TCM) im Spiel der Jahreszeiten - Spätsommer ist Erde-Zeit

Was Sie schon immer über Ayurveda wissen wollten: Hier finden Sie eine schöne Zusammenfassung:         www.ayurvedatrends.com.

Wann waren Sie zuletzt so richtig glücklich? Glücklichsein kann man lernen: Anleitung zum Glücklichsein

Sie fliegen wieder! Der Pollenflugbericht zeigt welche

Hier geht’s zum Veteranen- treffen: Frühere Beiträge werden gesammelt im Themenmagazin

Winter ist Wasser-Zeit (7. Dezember - 19. Februar)Winter IMG_1074

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Die Wandlungsphase Wasser (chin. shuĭ) entspricht der Jahreszeit Winter, der Tageszeit Nacht, der Himmelsrichtung Norden, astrologisch dem IC (imum coeli), der Farbe dunkelblau oder schwarz und der Geschmacksrichtung salzig.

Wasser, das 5. Element (lat. quinta essentia) bringt das Leben in seine größte Verdichtung, wir kommen sozusagen auf unsere Quintessenz, auf das wirklich Wesentliche im Dasein. In der Natur offenbart sich das “große Yin” des Winters, das das impulsive Yang bis zum Stillstand verlangsamt. Die Lebensenergie kommt im Nieren-Chi zum Ausdruck, das dem Körper Stabilität gebende Organe und Gewebe unterstützt wie Knochen Zähne sowie nicht bzw. nur langsam fließende Körperflüssigkeiten (Zell-, Gewebe-, Gelenk-, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit als auch das Lymphsystem).

Schwächenden Einfluss haben bioklimatisch (v.a. feuchte) Kälte und emotional Angst und Mutlosigkeit. Unterstützung gibt besinnliche Ruhe, um das Wesentliche, die Essenz des Lebens zu erfahren. Eine Teezeremonie bei Kerzenschein mit meditativer Musik, ein entspannendes, warmes Wannenbad sind hierfür besonders gut geeignet. Für den “Wasser-Tee” sehr zu empfehlen sind folgende Früchte, Wurzeln und Kräuter: Blaubeere, Weißdorn, Schafgarbe, Ingwer, Zitronenmelisse, Blutwurz, Gingko und Johannisbeerblätter.

Wärme wirkt sich in allen Erscheinungsformen günstig aus, als warmes Voll- oder Fußbad, als Dampfinhalation (besonders bei Erkrankung der Atemwege), als heißes Teegetränk oder als warme Mahlzeit zwei- oder gar dreimal täglich. Für die Speisen gut geeignet sind Eintöpfe mit Hülsenfrüchten, lang gekochte Fleischsuppen, Aufläufe aus dem Backofen und Kompotte mit erwärmenden Gewürzen. Dem vermehrten Eiweißbedarf im Winter wird Rechnung getragen durch Verwendung von Fisch, Fleisch, Geflügel, Eiern und Hülsenfrüchten in Kombination mit geröstetem Getreide, Kohl- und Wurzelgemüse, Lauch, Meerrettich und Zwiebeln. Plätzchen und Gebäck werden mit den typischen Wintergewürzen verfeinert, wie Nelke, Wacholder, Anis, Zimt, Vanille oder Piment, die durch ihre Chi-bewegende Wirkung dazu beitragen, den Bewegungsmangel auszugleichen, den die kalte Jahreszeit mit sich bringt.


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